TYPO3

Webdesign hört nicht beim Layout auf

Unterschiedliche Anforderungen an die Gestaltung

Was macht eine Website erfolgreich? Auf diese Frage gibt es leider keine allgemeingültige Antwort, da unterschiedliche Zielgruppen völlig unterschiedliche Anforderungen an die Funktionalität und den Aufbau eines Webangebotes stellen.

Wie eine Website gestaltet werden sollte, hängt in erster Linie davon ab, welchen Zweck sie erfüllen soll, welche Zielgruppe erreicht werden soll und welches Nutzerverhalten für die jeweilige Zielgruppe typisch ist. So unterscheidet sich zum Beispiel der Internet-Auftritt einer Werbeagentur in der Regel stark von einem Online-Nachschlagewerk. Wer die Homepage eines Fotografen besucht, nimmt sich vermutlich gerne die Zeit, Bildergalerien zu betrachten. Ebenso spricht bei der Website eines Designers wenig gegen die Verwendung von proprietären Technologien wie zum Beispiel Flash: Hier ist anzunehmen, dass die Mehrheit der Nutzer das zur Betrachtung benötigte Plug-in installiert hat.

Ganz anderes verhält es sich dagegen bei einem Online-Lexikon oder der offiziellen Homepage einer Stadt. Hier kommt es im Grundsatz vor allem darauf an, dass die Nutzer schnell und einfach auf Informationen zugreifen können. Medien dieser Art richten sich eher an die Allgemeinheit als an bestimmte Zielgruppen und sollten daher zum Beispiel eine benutzerfreundliche Navigation bieten und sehr logisch aufgebaut sein.

Für das Webdesign von Online-Auftritten für Unternehmen gibt es ebenfalls keine pauschalen Rezepte mit Gelinggarantie: Auch hier bestimmen im Wesentlichen die Zielgruppen und deren Nutzerverhalten über den Aufbau und die Struktur der Website: Wer Beratungsdienstleistungen für Akademiker anbietet, wird seine Präsenz im Internet nach anderen Kriterien aufbauen als ein Konsumgüterhersteller, der für den Massenmarkt produziert.

Webdesign ist nicht nur Optik

Selbstverständlich spielt die Optik einer Website - und die mediengerechte Umsetzung der Corporate Identity und des Corporate Designs - immer eine sehr bedeutende Rolle. Schließlich ist eine Website nichts anderes als das virtuelle Abbild der realen Unternehmenswelt. Die Kunden sowie andere Bezugsgruppen des Unternehmens müssen auch im Internet eine ihnen vertraute Umgebung vorfinden. Und nichts schreckt mehr ab als ein unstimmiges - womöglich sogar veraltetes - Webdesign oder auch unverhältnismäßig lange Texte.

Im Internet finden sich allerdings jede Menge Beispiele, die deutlich erkennen lassen, dass bei der Entwicklung das Design zu stark fokussiert wurde, während andere erfolgskritische Aspekte außer Acht blieben. Zu oft wird einfach nicht daran gedacht, dass viele Menschen nur wenig Zeit haben oder aufwenden möchten, wenn sie ein Online-Angebot nutzen. Häufig liegt das daran, dass die Entwickler von Internet-Auftritten unbewusst ihr eigenes Surfverhalten als Maßstab nehmen.

Negative Begleiterscheinungen von "zu viel" Design

Grundlagen für gutes Webdesign

Wie bereits oben erwähnt wurde, lassen sich keine allgemein verbindlichen Aussagen darüber treffen, welche Kriterien letztlich den Erfolg einer Website ausmachen, da verschiedene Zielgruppen einfach zu unterschiedliche Anforderungen an die Funktionalität und den Aufbau eines Webangebotes stellen.

Punkte, an die man beim Webdesign denken sollte

"Ein Wort sagt mehr als 1.000 Bilder"

Das wichtigste Kriterium für den Erfolg einer Website ist jedoch ihre Auffindbarkeit. Denn was nützt die schönste und informativste Homepage, wenn niemand von ihrer Existenz weiß und sie auch von Suchmaschinen nicht oder erst unter 'ferner liefen' gefunden wird? Deshalb ist die Suchmaschinenoptimierung für die Aufnahme in Suchmaschinen und Webkataloge - wie zum Beispiel Google, Yahoo und MSN - von ganz entscheidender Bedeutung.

Für die Optimierung eines Internet-Auftritts gilt generell: "Ein Wort sagt mehr als 1.000 Bilder". Bereits die richtige Wahl und Kombination der Kernaussagen und der damit verbundenen Schlüsselwörter in den Texten kann sehr viel bewirken.

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